Abschluss

18 08 2011

Es gibt einen Tarifabschluss. Der Streik wird im Laufe des Tages beendet. Eine Bewertung folgt später.

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Bilderflut

17 08 2011

Auch die Kollegen der Stuttgarter Blätter haben eine Bildergalerie unserer länderübergreifenden Aktion online gestellt … Danke auch dafür! Wir lassen uns nicht unterkriegen. Jetzt erst recht nicht. Gucken & staunen.





Mehr Donaudampfschifffahrtsbilder

17 08 2011

Hier hat uns soeben noch eine Ladung erstklassiger Bilder erreicht, die wir natürlich niemandem vorenthalten möchten.
Mit folgendem Kommentar:

Klasse Aktion,
Super Revolutionsbastler – wer hätte das gedacht….. – und geklappt.
… sah echt gut aus.

Hier ein paar Beweisfotos für die Enkel, für die kalten Tage, wenn ihr von dem laaaangen Erzwingungsstreik – damals am Anfang des 21.Jahrhunderts – erzählt.

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Die Zeitung darf nicht baden gehen

16 08 2011

 

 

 

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„Die Zeitung darf nicht baden gehen!“ Unter diesem Motto haben sich einen Tag vor der zehnten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt der Tageszeitungsredakteure rund 300 bayerische und baden-württembergische Redakteure auf einer Donaubrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm zu einer
länderübergreifenden Protestaktion getroffen. Ihre Forderung: Der Bundesverband der Zeitungsverleger BDZV müsse bei der Verhandlung am Mittwoch, 17. August, endlich von seinen unanständigen Kahlschlag-Plänen Abstand nehmen und einem fairen, zukunftsfähigen Abschluss den Weg frei machen.
Bei ihrer Aktion auf der Herdbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm haben die Demonstranten eine große Tafel mit den Buchstaben „ZEITUNG“ über das Geländer gehievt und Richtung Fluss sinken lassen. Aber nicht untergehen lassen. Die Zeitung gerettet, zog der Protestmarsch mit Plakaten, Trillerpfeifen und Rätschen unüberhörbar weiter zur kämpferischen Kundgebung auf dem Ulmer Marktplatz. Redner waren:
Gewerkschaftssekretär Rudi Kleiber, Ver.di Bezirk Augsburg
Thomas Godawa, DJV-Vorsitzender BaWü
Michael Busch, stellvertretender BJV-Vorsitzender
Elisabeth Zoll, SWP
Fabian Ziehe, Volontär Schwäbisches Tagblatt, Tübingen
Andreas Denner, BR-Vorsitzender Stuttgarter Nachrichten
Stefan Geiger, BR-Vorsitzender Stuttgarter Zeitung
der katholische Betriebsseelsorger Alfons Forster
Richard Mayr, Kulturredakteur Augsburger Allgemeine
„Wenn die Verleger meinen, wir werden nachlassen, dann haben sie sich getäuscht!“ rief Andreas Denner den Demonstranten zu, ihr Applaus unterstrich die Feststellung des Kollegen aus Stuttgart. Ihre Forderungen und bisherigen Angebote könnten sich die Verleger „ans Knie nageln“ sagte Denner – lautstark unterstützten die 300 Redakteurinnen und Redakteure auf dem Ulmer Marktplatz dies.

Beteiligt waren Kolleginnen und Kollegen der Südwest Presse Ulm, der Neuen Württembergischen Zeitung Göppingen, des Ehinger Tagblatts, des Schwäbischen Tagblatts Tübingen und Reutlingen, der Augsburger Allgemeinen und ihrer Online-Redaktion, der Neu-Ulmer Zeitung, der Günzburger Zeitung, der Illertisser Zeitung, der Mindelheimer Zeitung der Mittelschwäbischen Nachrichten – Krumbach, der Donauwörther Zeitung, der Donauzeitung – Dillingen, der Friedberger Allgemeinen, der Allgäuer Zeitung mit ihren Redaktionen in Kempten, Kaufbeuren, Buchloe, Landsberg, Neuburg, Aichach, Memmingen, Weiler, Immenstadt, der Schwäbischen Post Aalen, die Volontäre der Gmünder Tagespost in Schwäbisch Gmünd, die Stuttgarter Zeitung, die Stuttgarter Nachrichten, der Esslinger Zeitung, der Ludwigsburger Kreiszeitung, der Fränkischen Landeszeitung – Ansbach und Bamberg , der Esslinger Zeitung, des Reutlinger Generalanzeigers mit Nürtingen, des Hohenloher Tagblatts in Crailsheim – und etliche mehr.

In dem seit einem Jahr schwelenden Tarifkonflikt hatte der BDZV eine Absenkung des Gehaltsniveaus der nächsten Redakteursgeneration um ein Viertel verlangt, die Erhöhung der Arbeitszeit von 36,5 auf 40 Stunden,
eine billigere Altersversorgung. Auch das Urlaubsgeld der bereits Beschäftigten sollte gestrichen werden. „Billigredakteure“ bringen die Zeitung nicht in die Zukunft, darüber sind sich die Redakteure und ihre Gewerkschaften Ver.di und DJV einig. Die Gewerkschaften waren mit der Forderung nach vier Prozent mehr Gehalt (über mehrere Jahre) in die Verhandlungen gegangen. Die Redakteure stecken mittlerweile seit einem Jahr in einer Nullrunde. Seit nunmehr zehn Jahren müssen sie Reallohnverluste hinnehmen und eine enorme Arbeitsverdichtung mit immer mehr zusätzlichen Aufgaben bewältigen. Tatsächlich sind in dieser Zeit die Renditen der Verlage zurückgegangen. Sie bewegen sich aber immer noch auf einem Niveau, von dem andere Branchen nur träumen können.

Die Stuttgarter Kollegen berichten in ihrem Blog auch von der Aktion, ebenso das SWR-Fernsehen und Regio-TV. Auch unsere Zeitung, die Südwest Presse, hat einen Bericht nebst Bildergalerie online gestellt.





Ein Akt der Überwindung

5 08 2011

Ein lesenswerter Gastbeitrag unseres geschätzten Kollegen Joe Bauer von den Stuttgarter Nachrichten: Für die Engel und den Teufel – Eine Rede an die Kolleginnen und Kollegen, gewidmet allen Leserinnen und Lesern.   Veröffentlicht hat sie gestern der streikblog0711 der Stuttgarter Kollegen. Diese Rede hat der STN-Kolumnist bei der jüngsten Streik-Show auf dem Stuttgarter Schlossplatz gehalten. Er hat sie zuerst veröffentlicht in seinen „Depeschen“. Sehr lesenswert – und viele Gedanken zum Weiterspinnen.





Sieben Thesen in Tübingen

1 08 2011

Heute waren wir in Tübingen. Die Kollegen des Schwäbischen Tagblatts haben unsere Idee der sieben Thesen aufgegriffen und eine spannende Aktion daraus gemacht. Wie es war und was geschah, ist hier zu lesen.





Flugblätter in Ulm

31 07 2011

Auf großes Interesse stieß am 29. Juli unsere nunmehr dritte Flugblattaktion in der Ulmer Fußgängerzone, mit dabei waren Kollegen aus Ehingen und Ulm. Bis zum Nachmittag konnten wir viele Gespräche mit Lesern führen und haben erneut viel Zuspruch erfahren.

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